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		<title>Das Multimedia-Projekt: NEUE MEDIEN IN DER VOLKSSCHULE</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 06:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Badura</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Volksschule Breitenlee (Schukowitzgasse 89) im 22. Bezirk in Wien tickt ein bisschen anders. Hier sind die Türen während des Unterrichts geöffnet, hier gehen die SchülerInnen bei schönem Wetter einfach nach draußen, um ihre Übungen zu machen. Ob dafür zu Montessori-Materialien, Stift und Papier oder digitalen Medien gegriffen wird, entscheiden die Kinder in den offenen Lernphasen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Volksschule Breitenlee (Schukowitzgasse 89) im 22. Bezirk in Wien tickt ein bisschen anders. Hier sind die Türen während des Unterrichts geöffnet, hier gehen die SchülerInnen bei schönem Wetter einfach nach draußen, um ihre Übungen zu machen. Ob dafür zu Montessori-Materialien, Stift und Papier oder digitalen Medien gegriffen wird, entscheiden die Kinder in den offenen Lernphasen selbst. Gelernt wird bei dieser anregenden Lernumgebung besonders effektiv – denn hier erfahren die SchülerInnen, was es tatsächlich heißt, Gelerntes einzusetzen, anzuwenden und umzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="myvideotag" style="width: 640px;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/39570373?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="640" height="390" frameborder="0"></iframe></div>
<p>Meine Kollegin Magdalena Holczik und ich trafen die Klassenlehrerin Barbara Zuliani, die uns nicht nur am offenen Unterricht in ihrer „Projekt- und montessoriorientierten Regelklasse“ der 4b teilhaben ließ, sondern auch über den Einsatz neuer Medien in ihrer Klasse erzählte. Mit Kamera ausgerüstet konnten wir uns höchstpersönlich davon überzeugen, wie jedes Kind – ob am iPad, mit Stift und Papier oder mit Bauklötzen, die die Sinne fördern &#8211; zum „Baumeister seines Selbst“ wurde. Maria Montessori wäre über diese digitale Entwicklung sicherlich erfreut gewesen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit drei Jahren verwendet Barbara Zuliani einen Klassenblog als „kommunikative Drehscheibe“. Hier können SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen zwanglos miteinander in Kontakt kommen, sich über Hausübungen verständigen oder anstehende Klassenfahrten besprechen. Gearbeitet wird an iPads, die seit dem 24. Oktober 2011 zum festen Lernwerkzeug im Unterricht geworden sind und jedem Kind zur Verfügung stehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber was passiert mit motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten wie Schreiben, Basteln, Schneiden? Kommen diese Fähigkeiten bei einem zu frühen Medieneinsatz nicht zu kurz?</p>
<p>Mit welchen Argumenten Barbara Zuliani skeptische KollegInnen und Eltern überzeugt und was ihr beim Lernen wichtig erscheint, erzählte Sie uns in einem Interview.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Im nächsten Artikel geht es zum vollständigen Interview!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das vollständige Interview mit Barbara Zuliani über: NEUE MEDIEN IN DER VOLKSSCHULE</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 06:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Badura</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lisa Badura: Was sind die schönsten Seiten an Ihrem Beruf? Barbara Zuliani: Mit den Kindern zu arbeiten und zu entdecken, wie sie mit neuen Dingen umgehen. Wie sie den Weg vom Erkennen zum Anerkennen von Lehrinhalten gehen. Aristoteles sagte über die Aufgabe des Lehrers bzw. der Lehrerin: „Die Aufgabe des Lehrers ist es, die Sache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/zuliani.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-490" title="zuliani" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/zuliani-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a>Lisa Badura: Was sind die schönsten Seiten an Ihrem Beruf?</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Barbara Zuliani: </strong>Mit den Kindern zu arbeiten und zu entdecken, wie sie mit neuen Dingen umgehen. Wie sie den Weg vom Erkennen zum Anerkennen von Lehrinhalten gehen. Aristoteles sagte über die Aufgabe des Lehrers bzw. der Lehrerin: „Die Aufgabe des Lehrers ist es, die Sache zu klären und den Menschen zu stärken.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>War Lehrerin schon immer Ihr Traumberuf?</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Barbara Zuliani:</strong> Nein, nicht immer. Ich habe zuerst Musik studiert. Dann habe ich selber drei Kinder bekommen und danach habe ich erst die Pädagogische Akademie gemacht. Allerdings komme ich aus einer Lehrerfamilie. Das muss man schon dazu sagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie kann man als Lehrerin Kompetenzen fördern?</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Barbara Zuliani:</strong> Erst einmal kann man die Aufgabenstellung (wie Internetrecherche, Referate, Präsentationen u. v. m.) so formulieren, dass die Kinder als Sieger herausgehen mit einem Neuwert, den sie mit Hilfe der Lehrerin, des Lehrers selbstständig erarbeiten. Wichtig ist das Gefühl „Jetzt weiß ich um ein Stück mehr.“ Es ist etwas sehr Schönes, wenn dieser reformpädagogische Gedanke &#8211; dieses selbständige Lernen &#8211; erlebt und umgesetzt werden kann. Die Aufgabenstellung soll so konzipiert sein, dass die eigenständige und kreative Lösungskompetenz der Kinder im Vordergrund steht – der Lehrer oder die Lehrerin ist hier als Lernbegleiter oder Lernbegleiterin gefragt.<span id="more-489"></span></p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1081.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-500" title="IMG_1081" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1081-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Um welche Kompetenzen geht es heutzutage?</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Barbara Zuliani: </strong>Es geht vor allem um die Medienkompetenz und die Kreativität. Egal, ob dies im offenen Unterricht, im projektorientierten Unterricht oder im Frontalunterricht stattfindet. Ein wichtiger Bestandteil davon ist das divergente Denken (im Unterschied zum konvergenten Denken). Das divergente Denken ist ein flexibles Denken. Es ist eine Denkform, die zu mehreren Lösungen eines Problems führen kann. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Ideenflüssigkeit und die Ideenflexibilität gelegt.</p>
<p>Ob dieses Denken durch die Verwendung von iPads im Unterricht gefördert werden kann, zeigen die ersten Studien in diesem Bereich.  Das Forschungsprojekt „Der Einsatz des iPads im Volksschulbereich im Fokus der Förderung der Kreativität“, das ich leite und das von IMST (<a href="http://www.imst.ac.at/">www.imst.ac.at</a>) gefördert wird, zeigt bereits positive Tendenzen. Weitere Untersuchungen und Forschungen in diesem Bereich zielen darauf ab, herauszufinden, inwieweit die Verwendung von Tablets das divergente Denken bei Kindern in der Volksschule fördern kann. <em> </em></p>
<p>Ein weiterer Punkt ist das kollaborative Lernen – Kinder lernen effektiver, wenn sie Inhalte selbstständig erarbeiten. Daher ist es für mich wichtig, dass Kinder lernen, Lerninhalte zu partizipieren und den Unterricht mit zu gestalten. Das Arbeiten mit neuen Medien hilft, den Unterricht zu veranschaulichen, vor allem Dinge, die nicht in die Klasse geholt werden können, wie z.B. unser Sonnensystem.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie kam es zu der Idee mit dem Blog und warum verwenden Sie ihn im Unterricht?</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Barbara Zuliani:</strong> Es gibt zwei Erklärungen. Zum einen habe ich im Zuge meines Masterstudiengangs einen Blog erstellen müssen und mich gefragt, was Kinder mit so einem Blog wohl anfangen würden. Insofern habe ich diese Idee umgesetzt, inklusive einer SOFT-Analyse (das ist eine Stärken-Schwächen-Analyse), bei der die Kinder beschrieben haben, wo die Stärken und Schwächen des Klassenblogs liegen und was sie sich wünschen würden, damit dieser besser und effektiver wird. Zum anderen hat ein Vater in meinem Bekanntenkreis erzählt, dass er Schultermine oft nicht weiß, weil er von seiner Frau getrennt lebt. So ist dann die Idee entstanden, aktuelle Termine auf den Blog zu stellen. Auf diese Weise erfahren auch die Großeltern und Bekannten der Familien, was bei den Kindern aktuell ansteht, z.B. dass wir jüngst die Klimt-Ausstellung besucht haben. Diese Teilhabe ist etwas sehr Schönes. Die Eltern sind so besser über das Schulleben informiert und auch besser integriert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_10262.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-498" title="IMG_1026" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_10262-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><strong>Warum denken Sie, dass Social Media wie der Blog bereits in die Volksschule gehören?</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Barbara Zuliani:</strong> Es ist ein Zug der Zeit. Medienkompetenz ist daher etwas ganz Wichtiges. Die Kinder werden mit neuen Medien konfrontiert, mit Social Media spätestens in der Unterstufe. Und ich halte es für wichtig, dass sie wissen, was sie wo posten können, wie die Zitationsregeln funktionieren und wer das alles lesen kann. Es sind einfach Grunderfahrungen, mit denen die Kinder heutzutage groß werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das heißt, Datenschutz und Privacy sind bereits Themen, mit denen sich Ihre Kinder auseinandersetzen? </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Barbara Zuliani: </strong>Ja! Die Kinder wissen, was sie posten können, wo sie es posten können, was bei der Netiquette (Verhaltensregeln bei der elektronischen Kommunikation) zu beachten ist und wer es lesen kann. Es ist auch für die Eltern ein großer Schritt gewesen, dass sie auf dem Blog nicht schreiben, dass das Kind z.B. krank ist. Es kann ja im Prinzip jeder lesen. So war es sowohl für die Kinder, die Eltern und auch für mich als Lehrerin ein Lernprozess.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie viel Erfahrung hatten die Kinder bereits? Und wie vermitteln Sie die technischen Funktionen?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Barbara Zuliani:</strong> Die Kinder werden mit Medien groß. Das ist unsere heutige Gesellschaft. Internet hatten alle Kinder zu Hause, das habe ich bei einem Elternabend nachgefragt. In der Schule ist es mit dem Internet etwas schwierig gewesen. Was die medialen Vorerfahrungen bei den Kindern angeht, waren es eher Erfahrungen mit Spielkonsolen. Aber nicht das wirkliche Arbeiten mit dem Computer oder dem Tablet. Vermittelt werden die technischen Funktionen anhand der Aufgabenstellungen, durch Präsentationen von Lehr- und Lerninhalten und die persönliche Auseinandersetzung mit medialen Lerninhalten, wie Bild, Text und Ton.<strong> </strong></p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1037.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-506" title="IMG_1037" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1037-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Stichwort Self-Empowerment. Können neue Medien diese fördern?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Barbara Zuliani:</strong> Ich denke schon. Ich denke, es ist sehr wichtig, dass Kinder Lerninhalte partizipieren und ihren Lernzuwachs selber gestalten, so dass der Lernstoff nicht einfach vorgegeben ist und die Kinder in Reih und Glied sitzen. Die Kinder sollten die Dinge erfahren und angreifen können, damit sie die Dinge anschließend umsetzen können. Über das iPad lernen sie, das Erlernte in einer neuen Ebene einzusetzen. Es gibt Apps, bei denen die Kinder üben und auch solche, mit denen sie Neues (im Sinne des <em>Challenge based Learnings</em> – ein kreativer Weg zur Förderung von Medienkompetenz) erarbeiten können.</p>
<p>Selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen (wie z.B bei einem Müllprojekt) in Projektgruppen, exploratives (entdeckendes), kollaboratives (gemeinsam) und fächerübergreifendes Lernen gehört genauso im Schulalltag implementiert, wie der Frontalunterricht. Dabei kann das Tablet durch seine haptische und selbsterklärende Oberfläche und seinen schnellen Einsatz (im Gegensatz zu einem Computer) hervorragende Dienste leisten.</p>
<p>Es gibt beispielsweise ganz tolle Montessori-Apps, die in der Volksschule absolut einsetzbar sind. Momentan haben wir das Thema Größen. Größen im Bereich vom „Rosa Turm &amp; Braune Treppe“. (Anm. Red.: Dies ist ein Legespiel auf Basis der Montessori-Pädagogik, das für das Vertiefen von unterschiedlichen Größen und Relationen eingesetzt wird.) Anhand dieses Apps üben die Kinder abstraktes Denken und können hinterher das, was sie über Maßstäbe gelernt haben, auf einem karierten Papier sowohl virtuell auf dem Tablet als auch in der Realität auf dem Papier umsetzen.</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1030.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-499" title="IMG_1030" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_1030-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Woher bekommen Sie das technische Equipment für Ihr iPad-Projekt?</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Barbara Zuliani:</strong> Ich habe zwei Forschungsprojekte eingereicht. Das eine untersucht, inwieweit iPads kreativitätsfördernd im Unterricht eingesetzt werden können und inwieweit es hier zu einem Mehrwert, durch den Einsatz der iPads, kommt. Und das andere hinterfragt, ob es durch die Möglichkeit, dass jedes Kind über ein eigenes Device verfügt, zu einer Verbesserung der Kommunikationskultur mittels des Klasseblogs kommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das erste Forschungsprojekt habe ich auch als Thema für meine Master-Thesis gewählt, das von IMST (<a href="http://www.imst.ac.at/">www.imst.ac.at</a>) unterstützt wird. Das andere Forschungsprojekt liegt im Bereich der Internetforschung und wird von „netidee – powerful innovations“ (www.netidee.at), einer Internetfoundation, die unter anderem Bildungsprojekte unterstützt, gefördert. Mit diesem Geld konnte ich 23 iPads ankaufen. Mobilfunkbetreiber „3“  hat uns, durch die Initiative von Karin Tzschentke (<em>Standard</em>-Reporterin, die uns kurz vor Weihnachten in der Klasse besuchte und einen Artikel über unser iPad-Projekt geschrieben hat), im Dezember einen WLAN-Router zur Verfügung gestellt und die Eltern haben uns zu Weihnachten einen Drucker gekauft, wo die Kinder von allen Tablets aus in der Klasse zugreifen können. D. h. wichtige Dinge können auch ausgedruckt werden. Zu den Sponsoren zählt auch AllinOne EDV, eine Apple Vertriebs- und Beratungs-GmbH, die mir bei der Zwischenfinanzierung geholfen hat und mir nach wie vor bei technischen Schwierigkeiten mit Rat und Tat zur Seite steht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit kurzem darf ich auch die Firma Hali (Büromöbel) zu unseren Sponsoren zählen, die das iPad-Projekt mit fünf iPads fördert. Der Elternverein der Schule hat zwei iPads für die Schule angeschafft, welche allen Klassen zur Verfügung stehen. Grundsätzlich laufen die Forschungsprojekte und dadurch auch die Forschungsgelder in diesem Jahr aus. Ich hoffe, dass wir die Finanzierung trotzdem aufrecht erhalten können – im kommenden Jahr möchte ich ein neues Forschungsprojekt bei IMST einreichen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gehen motorische und kreative Fähigkeiten z. B. Schreiben, Malen, Schneiden, Basteln bei einem so frühen Einsatz des iPads nicht verloren?</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Barbara Zuliani:</strong> Ich denke, es ist eine Ergänzung. Das iPad kann niemals das Schneiden oder Basteln ersetzen. Das iPad hat einen Werkzeugcharakter. Die Kinder verwenden es durch die einfache Usability ganz selbstverständlich. Sie nehmen das iPad heraus, legen es weg, nehmen das Heft – Sie sehen es da (deutet auf lernende Kinder) – greifen zum Buch, gehen dann wieder zum Computer. Diese Herangehensweise gehört zum Leben dazu. Es geht um einen sinnvollen Umgang mit den Medien und ich denke, dass die Volksschule und die weiterführende Schule diesen Ansatz vermitteln sollten. Es geht um den Einsatz neuer Medien und darum, dass Schüler und Schülerinnen eine Medienkompetenz erwerben. Das kollaborative Arbeiten und die Implementierung eigener kreativer Ansätze und Ideen bei Projektarbeiten fördert nicht nur die Fach- und Medienkompetenz, sondern auch die Sozialkompetenz.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mit welchen Argumenten oder Erfahrungswerten überzeugen Sie KollegInnen, die gegenüber der Arbeit mit neuen Medien im Unterricht skeptisch sind?</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Barbara Zuliani:</strong> Bei uns an der Schule hat jede Kollegin – wir sind nur Lehrerinnen an der Schule – andere Schwerpunkte. Die einen arbeiten mehr im Bereich des sozialen Lernens, andere im Bereich des projektorientierten Unterrichts oder der Forscherwerkstatt. Wieder andere setzen ihre Schwerpunkte in den kompetenzorientierten Mathematikunterricht, in die Reformpädagogik oder im Bereich des musikalischen und bildnerischen Gestaltens. In meinem Fall sind es die neuen Medien, die ich im Unterricht mehr einfließen lasse. Die Kolleginnen sind sehr offen. Über den Elternverein konnten wir zwei iPads für Lehrerinnen anschaffen, die ich mit Apps bespielt habe. Apps, die man von der ersten bis vierten Klasse verwenden kann. Anhand der lehrplankonformen Apps wird das divergente und konvergente Denken gefördert und geschult. Die Lehrerinnen können die Apps im Vorhinein ausprobieren und die Tablets, je nachdem wie es im Unterricht passt, im Stationenbetrieb, zum Üben, zum Festigen, zum Erarbeiten oder zum Präsentieren per Beamer verwenden. Das Feedback der Kolleginnen war durchwegs positiv. Zusätzlich bieten eine Kollegin und ich einmal im Monat eine unentgeltliche „iPad-Computer-Fragestunde“ an, wo wir verschiedene Computer -und iPad-Programme vorstellen, wo Zeit ist, um die Programme auszuprobieren und gemeinsam Erfahrungen auszutauschen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_10441.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-501" title="IMG_1044" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_10441-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was versteht man unter „Challenge based Learning“?</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Barbara Zuliani:</strong> Dabei handelt es sich um eine neue Richtung, die ich auf einer Konferenz in London kennengelernt habe. Bei diesem Ansatz wird ein Thema vorgegeben und dann wird versucht auf verschiedenste Art und Weise an die Thematik heranzugehen. Dabei werden Lehrinhalte mit den Lebensthemen der Schüler und Schülerinnen verknüpft. Die Kinder sollen nicht nur KonsumentInnen sein, sondern zu ProduzentInnen von Medien werden (sog. „ProsumentInnen“). Es ist ein projektorientiertes Arbeiten, ein kollaboratives Arbeiten, bei dem die Kinder Bild, Text und Ton miteinander verbinden. Eine der Kernkompetenzen, die bei dieser Unterrichtsmethode vermittelt wird, ist die Entwicklung eigener kreativer Lösungsansätze und die Verwendung verschiedenster Medien zur Kommunikation und Präsentation. Das Ziel ist es, dass jedes Kind mit einer neuen Sichtweise zu dem vorgegebenen Thema herausgeht.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie wirkt sich der Einsatz neuer Medien bei Kindern mit Lernschwierigkeiten aus?</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Barbara Zuliani:</strong> Ich habe das Gefühl, dass vor allem ADHS- oder ADS-Kinder sich mit Medien sehr gut konzentrieren können. (Anm. Red.: Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung – kurz: ADHS &#8211; ist eine bereits im Kindesalter beginnende psychische Störung, die sich durch Probleme mit der Aufmerksamkeit sowie Impulsivität und häufig auch Hyperaktivität auszeichnet.) Es besteht natürlich die Gefahr, dass sie das Wesentliche nicht herausholen, aber prinzipiell können sie sich damit sehr gut konzentrieren. Verschiedene Untersuchungen müssen sicherlich noch durchgeführt werden. Grundsätzlich sollten ja die neuen Medien nicht ununterbrochen, sondern nur punktuell verwendet werden. Durch den Einsatz von Tablets wird das Lernen individualisiert, für schwächere Schüler und Schülerinnen ergeben sich daher neue Perspektiven und Lernmöglichkeiten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit: Stift oder iPad?</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Barbara Zuliani:</strong> Das iPad kann niemals den Stift ersetzen und niemals das Heft ersetzen. Es kann wirklich nur als Ergänzung zu sehen sein – im Sinne eines Werkzeugs. Ich kann mir vorstellen, dass es das Schulbuch zu einem gewissen Grad ersetzt und Inhalte multimedial vermittelt – und das besser macht als jedes Schulbuch. Aber dass es die Hefte ersetzt, kann ich mir nicht vorstellen, das wäre auch nicht sinnvoll. Ich glaube auch, dass das Basteln für das Haptisch-Kinetische sehr wichtig ist. Diese Kompetenz würde sonst verloren gehen und das würde mir sehr leidtun.</p>
<p>Das Potential von Tablets ist sehr groß. Ich denke, hier gilt es innovative und praxiserprobte Konzepte zu entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch!</strong></p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/101_0157.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-495" title="101_0157" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/101_0157-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PROJECT-FACTS:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>-          Seit Herbst 2009 betreibt Barbara Zuliani einen Klassenblog unter dem Motto „Der Klassenblog als kommunikative Drehscheibe“. Auf dem Blog werden Arbeitsmaterialien und andere unterrichtsrelevante Dinge bereitgestellt: <a href="http://tiere2b.wordpress.com/">http://tiere2b.wordpress.com/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>-          Barbara Zuliani schrieb ihre Masterarbeit über den Einsatz des iPads in der Volksschule („Der Einsatz des iPads im Volksschulbereich im Fokus der Förderung der Kreativität“) und arbeitet derzeit an einem Forschungsprojekt („<a href="http://members.aon.at/bzuliani/Der_Einsatz_des_iPads_in_der_Volksschule_-_Forschung/home.html">Der Einsatz des iPads in der Volksschule</a> – Internetnutzung zur Verbesserung der Kommunikationskultur zwischen den SchulpartnerInnen“).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>-          Dieses Projekt wird von Netidee gesponsert, seitdem sind 23 iPads im Umlauf. Die Kinder der 4. Klasse geben die iPads nach Schulende an die Kinder der nächstjährigen 1. Klasse weiter. Auf einem eigenen Blog dokumentiert Barbara Zuliani ihre Forschungsarbeit im Rahmen von <em>Netidee:</em> <a href="http://members.aon.at/bzuliani/Der_Einsatz_des_iPads_in_der_Volksschule_-_Forschung/Blog/Blog.html">http://members.aon.at/bzuliani/Der_Einsatz_des_iPads_in_der_Volksschule_-_Forschung/Blog/Blog.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>-          Medienimpulse-Artikel von Barbara Zuliani zum Thema „Der Weg von der Computerkompetenz zur Medienkompetenz“: <a href="http://www.medienimpulse.at/articles/view/339">http://www.medienimpulse.at/articles/view/339</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>-          Artikel im S<em>tandard:</em> „iPad-Klasse an Wiener Montessori-Schule“: <a href="http://derstandard.at/1324501239730/Kreatives-Lernen-iPad-Klasse-an-Wiener-Montessori-Schule">http://derstandard.at/1324501239730/Kreatives-Lernen-iPad-Klasse-an-Wiener-Montessori-Schule</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>-          Artikel auf <em>futurezone</em>: „Lernerfolg mit iPads ist höher“: <a href="http://futurezone.at/digitallife/3571-lernerfolg-mit-ipads-ist-hoeher.php">http://futurezone.at/digitallife/3571-lernerfolg-mit-ipads-ist-hoeher.php</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>-          Artikel auf <em>futurezone: </em>„Tablets statt Schulbücher“: <a href="http://futurezone.at/digitallife/6951-tablets-statt-schulbuecher-verlage-skeptisch.php">http://futurezone.at/digitallife/6951-tablets-statt-schulbuecher-verlage-skeptisch.php</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Projekt wird durchgeführt in der Volksschule Breitenlee Schukowitzgasse 89 (Wien):</strong></p>
<p><a href="http://www.schulen.wien.at/schulen/922021/index.html">http://www.schulen.wien.at/schulen/922021/index.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_10982.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-502" title="IMG_1098" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/IMG_10982-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><strong>Unsere Kamerafrau Magdalena Holczik hatte am Tag unseres Interviews Geburtstag. Dafür gab es von Jarira eine mit dem iPad angefertigte Torte!</strong></p>
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		<title>Das Multimedia-Projekt: BESUCH IN DER VS NEUSSERLING</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 10:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Badura</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Normalerweise gehören Computerspiele nicht in den Unterricht. Sie machen dumm und aggressiv – so lautet jedenfalls das weitverbreitete Klischee. Aber warum eigentlich nicht am Computer „spielen“? Dass Computerkonsolen sehr wohl kreativ gestaltet sein können, wissen wahrscheinlich sogar die meisten. Aber dass Computerspiele von Kindern selbst erstellt werden können, wissen vermutlich die wenigsten! &#160; Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-03-30-um-10.49.10.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-481" title="Bildschirmfoto 2012-03-30 um 10.49.10" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-03-30-um-10.49.10.jpg" alt="" width="486" height="390" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Normalerweise gehören Computerspiele nicht in den Unterricht. Sie machen dumm und aggressiv – so lautet jedenfalls das weitverbreitete Klischee. Aber warum eigentlich nicht am Computer „spielen“? Dass Computerkonsolen sehr wohl kreativ gestaltet sein können, wissen wahrscheinlich sogar die meisten. Aber dass Computerspiele von Kindern selbst erstellt werden können, wissen vermutlich die wenigsten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie Rechnen, Kreativität und mediale Problemlösung auf eine ansprechende Weise kombiniert werden können, zeigt das Computerspiel „Besuch in der VS Neusserling“, das mit Hilfe des Lehrers Gottfried Pinner an der oberösterreichischen Volksschule in der 3. und 4. Schulstufe produziert wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mittels der Programmierumgebung <em>Scratch</em> wurde eine Sammlung von Lernspielen erstellt, die anschließend unter einer gemeinsamen Oberfläche zusammengefasst wurde. Das Tolle: Die älteren Kinder programmierten die Lernspiele für die SchülerInnen der ersten Schulstufe!</p>
<p><span id="more-479"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie kam es zum Projekt?</strong></p>
<p>Gottfried Pinner: „Unsere Arbeiten entstanden im Rahmen eines dreiwöchigen Programmierprojektes. In den letzten drei Schuljahren haben wir uns jedes Jahr ein paar Wochen lang intensiv mit der Computernutzung bzw. mit Programmierung auseinandergesetzt. Dabei war es mir wichtig, dass die Kinder den Computer als kreatives Werkzeug kennenlernen konnten.“</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Idee lag Ihrem Projekt zugrunde?</strong><strong> </strong></p>
<p>Gottfried Pinner: „An unserer Schule werden immer <em>zwei</em> Schulstufen gemeinsam unterrichtet. In jeder Projektphase übernehmen die älteren Kinder die Tutorenrolle für die jüngeren Kinder und erklären ihnen den Umgang mit der Programmierumgebung <em>Scratch.</em> Die Idee zur Gestaltung der Übungssammlung kam von den Schülerinnen und Schülern. Sie wollten etwas machen, damit die jüngeren Kinder unserer Schule auch Lust auf die Arbeit mit dem Computer bekommen. So entwickelten die Kinder in Gruppen verschiedene Lernprogramme.“</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/computer04.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-482" title="computer04" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/computer04-300x246.jpg" alt="" width="300" height="246" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was steckt hinter <em>Scratch?</em></strong></p>
<p>Gottfried Pinner: „Die Programmierumgebung <em>Scratch </em>ist eine einfache Programmiersprache, bei der der Programmcode mit Bausteinen zusammengesteckt werden kann. So kommt es zu keinen Syntaxfehlern. (Anm. Red.: „Syntaxfehler“ meint den kontextfreien Anteil der erforderlichen Regeln einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmiersprache">Programmiersprache</a>. In vielen Fällen werden Syntaxfehler durch falsch gesetzte oder fehlende Satzzeichen wie Semikola, Kommata, Klammern o. Ä. hervorgerufen.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist der Vorteil von <em>Scratch</em>?</strong></p>
<p>Gottfried Pinner: „Das Programmieren funktioniert ähnlich wie das Bauen mit Legosteinen. Außerdem kann jeder Programmierschritt gleich ausprobiert werden. So sehen die Kinder gleich, was sich verändert und wie es sich verändert. Ein großer Vorteil von <em>Scratch </em>ist auch, dass es sich dabei um ein freies Programm (Open Source) handelt. Es wird von der <em>Lifelong Kindergarten Group</em> am <em>Massachusetts Institute of Technology</em> (MIT) Media Lab entwickelt und kann ohne Lizenzgebühren verwendet werden. Mit dem Programm kann man auch seine eigenen Projekte im Internet veröffentlichen und von anderen Scratch-BenutzerInnen kommentieren oder weiterentwickeln lassen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was waren besonders positive Erlebnisse während oder nach der Durchführung des Projektes?</strong></p>
<p>Gottfried Pinner: „Während der Projektphase war es für mich jedesmal interessant zu beobachten, wie sich manche Kinder zu richtigen Experten entwickeln. Sie arbeiteten oft auch außerhalb des Unterrichts an ihren Programmen. Oft kam ein Kind am Morgen ganz stolz in die Schule und zeigte dann den anderen Kindern, was es am Nachmittag daheim entdeckt hatte. Diese Kinder konnten den anderen Schülerinnen und Schülern oft bei Problemen behilflich sein oder stellten auch Musterlösungen vor.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-03-30-um-10.51.22.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-483" title="Bildschirmfoto 2012-03-30 um 10.51.22" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-03-30-um-10.51.22-300x241.jpg" alt="" width="300" height="241" /></a></p>
<p><strong>Gab es auch schwierige Phasen? Wie wurden diese von den SchülerInnen gelöst?</strong></p>
<p>Gottfried Pinner: „Die schwierigste Phase des Projektes war die Zusammenführung unter einer gemeinsamen Oberfläche. Jedes Kind musste sein eigenes Programm noch einmal überarbeiten und die genauen Bezeichnungen der Variablen oder der programmierten Objekte kontrollieren. Es war jedoch für alle Kinder ein tolles Erlebnis, als sie die fertige Programmsammlung den jüngeren Kindern (und auch den Eltern) vorstellen konnten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ihr Leitsatz?</strong></p>
<p>Gottfried Pinner: „Bildung ist, was übrig bleibt, wenn man alles, was man in der Schule lernte, vergessen hat (Albert Einstein).“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PROJEKT-FACTS:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>- Das Computerspiel wurde mittels der Programmierumgebung<em> Scratch</em> im Rahmen eines dreiwöchigen Programmierprojektes     erstellt. Verwendet wurden die schuleigenen PCs.</p>
<p>- Hier geht es zum Portal von <em>Scratch:</em> <a href="http://scratch.mit.edu/">http://scratch.mit.edu</a><strong> </strong></p>
<p>- Und hier zum Scratch-Portal der VS Neusserling: <a href="http://scratch.mit.edu/users/VSNeu">http://scratch.mit.edu/users/VSNeu</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Projekt wurde an der Volksschule Neusserling (Oberösterreich) realisiert:</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://schulen.eduhi.at/vsneuss/">http://schulen.eduhi.at/vsneuss/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Plädoyer für Radio als Lernform</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 10:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Badura</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Antoine de Saint-Exupéry &#160; &#160; &#160; Helmut Hostnig analysiert verschiedene Lernkonzepte, -formen und typen und erläutert, wie leicht man im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/radio-poly-bande.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-471" title="radio poly bande" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/04/radio-poly-bande-300x181.jpg" alt="" width="300" height="181" /></a><br />
</em></p>
<p><em>„Wenn du ein Schiff bauen willst,<br />
so trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen,<br />
Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,<br />
sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.</em>“<br />
Antoine de Saint-Exupéry</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Helmut Hostnig analysiert verschiedene Lernkonzepte, -formen und typen und erläutert, wie leicht man im Unterricht Radio machen kann. <em>… lehre die Jugendlichen die Sehnsucht nach den weiten Räumen, die sich mit dem Radiomachen auftun….</em>lautet daher der Leitsatz des Pädagogen. Sein Projekt RADIOPOLY wurde auf dem mla-Blog bereits vorgestellt!</p>
<p>Nun ist Helmut Hostnigs neuester Artikel &#8220;Plädoyer für eine Implementierung von Radio als Lernform&#8221; auf <em>Medienimpulse</em> erschienen!</p>
<p>Hier geht es zum Artikel: <a title="Plädoyer für eine Implementierung von Radio als Lernform" href="http://www.medienimpulse.at/articles/view/392" target="_blank">http://www.medienimpulse.at/articles/view/392</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Video-Projekt: STOP – SAFER INTERNET</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 14:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Badura</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Safer Internet und Cybermobbing &#8211; wichtige Themen im Netz! Was gibt man über sich selbst preis? Und welche Fotos und Infos kursieren bereits? Wo verläuft die Grenze zwischen üblichen Streitigkeiten und ernsthaften Bedrohungen unter Jugendlichen? Sollten LehrerInnen bei Konflikten eingreifen? Oder müssen Jugendliche ihre Angelegenheiten selbst regeln? Welchen Preis muss man heutzutage zahlen, um „dazu“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Safer Internet und Cybermobbing &#8211; wichtige Themen im Netz! Was gibt man über sich selbst preis? Und welche Fotos und Infos kursieren bereits? Wo verläuft die Grenze zwischen üblichen Streitigkeiten und ernsthaften Bedrohungen unter Jugendlichen? Sollten LehrerInnen bei Konflikten eingreifen? Oder müssen Jugendliche ihre Angelegenheiten selbst regeln? Welchen Preis muss man heutzutage zahlen, um „dazu“ zu gehören?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie Jugendliche mit den Themen umgehen, zeigen zwei Videoprojekte, die an unterschiedlichen Schulen in Österreich realisiert wurden. Hier geht es sowohl um Sicherheit im Netz als auch um die Frage, wo (virtuelle) Ausgrenzung beginnt. Die vielfältigen Gedanken und die kreative Herangehensweise sprechen für sich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="myvideotag" style="width: 640px;"><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/F_GVvg-26_Q" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Projekt „Stop – Safer Internet“</strong></p>
<p>An der HLW/FW Deutschlandsberg (Steiermark) produzierten 16-jährige SchülerInnen (Klasse 3c) mit Unterstützung ihres Lehrers Andreas Hofer „Stop – Safer Internet“. Das Ergebnis ist ein Kurzfilm, der metaphorisch auf die Gefahren im Internet aufmerksam machen soll und sich speziell an Jugendliche wendet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie entstand das Thema?</strong></p>
<p><strong><span id="more-420"></span></strong>Andreas Hofer: „Wir haben an der Schule einen Medienschwerpunkt, der auch die Erstellung eines Videos vorsieht. Da das Thema Social Networks so gut wie alle SchülerInnen betrifft und ich durch die Safer Internet Aktion des BMUKK auf den Safer Internet Monat (Februar 2011) aufmerksam gemacht wurde, bot sich das Thema als jugendgerecht und gleichzeitig sehr aktuell an.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie sind Ihre SchülerInnen mit dem Thema umgegangen? </strong></p>
<p>Andreas Hofer: „Vielen SchülerInnen ist das Thema ein ernsthaftes Anliegen. Viele wissen zu wenig über Sicherheitseinstellungen und Veröffentlichung im Netz. Hier hat sich die Situation jedoch im letzten Jahr deutlich verbessert – viele SchülerInnen sind vorsichtiger im Umgang mit Facebook &amp; Co. geworden. Allerdings ist es auch wichtig, dass Lehrpersonen Social Networks differenziert gegenüberstehen. Nur Warnen und Mahnen wird oft so verstanden, dass man die Jugendlichen davon abhalten möchte, Social Networks zu nutzen. Man darf nicht vergessen, dass diese mittlerweile fester Bestandteil der Jugendkultur sind.“</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/03/bildschirm.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-421" title="bildschirm" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/03/bildschirm-300x192.jpg" alt="" width="300" height="192" /></a></p>
<p><strong>Was war Ziel des Projekts?</strong></p>
<p>Andreas Hofer: „Ziel des Projekts war es, dass sich die Schüler aktiv mit dem Thema ‚Safer Internet’ auseinandersetzen und darüber nachdenken, wie eine Kampagne aussehen könnte. Außerdem war es mein Wunsch, dass sie verschiedene Schnitttechniken erlernen &#8211; allen voran das sogenannte <em>Keyin</em>g*, indem sie selbst zu diesem Thema einen Film erstellen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Keying beschreibt das Freistellen von Bildelementen vom Hintergrund (meist auf Basis einer Schlüsselfarbe, daher keying), um Bildkompositionen zu erzeugen. Keying ist daher eine wichtige Technik der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Visueller_Effekt"></a>visuellen Effekte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie sah der Projektverlauf aus?</strong></p>
<p>Andreas Hofer: „Das Projekt erforderte Nachmittagsunterricht an insgesamt drei Tagen. In der ersten Phase haben wir gemeinsam verschiede Videos zum Thema ‚Safer Internet’ auf YouTube (z. B. Safer-Internet-Kampagnen) angesehen, analysiert und diskutiert. In der zweiten Phase haben wir Ideen für einen Kurzfilm gesammelt. Es sollten kurze bildhafte Szenen sein, die zeigen, was man nicht im Internet machen sollte. Dabei war im Voraus klar, dass dabei die <em>Greenscreen-Technik</em>* eingesetzt werden sollte. In der dritten Phase wurden die Aufnahmen gemacht, von denen die meisten mit Greenscreen Technik realisiert wurden. In der letzten Phase des Projekts wurden schließlich die Aufnahmen geschnitten, mit Hintergründen und grafischen Elementen versehen und mit Musik unterlegt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*Die Greenscreen- bzw. Bluescreen-Technik ermöglicht, Gegenstände oder Personen nachträglich vor einen Hintergrund zu setzen, der entweder eine reale Filmaufnahme (z. B. eine Landschaft) oder eine Computergrafik <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Computer_Generated_Imagery"><span style="color: #000000;"> </span></a></span>(z. B. Hintergrund bei Nachrichtensendungen) enthalten kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/03/mädchen-bildschrim.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-422" title="mädchen bildschrim" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/03/mädchen-bildschrim-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a></p>
<p><strong>Welches Resümee lässt sich ziehen?</strong></p>
<p>Andreas Hofer: „Es war ein sehr spannendes Projekt, sowohl für die Schüler als auch für mich als Lehrer. Natürlich wäre es illusorisch, sich dabei zu denken, dass damit alle Aufklärungsarbeit geleistet ist. Ich denke, der wichtigste pädagogische Aspekt war die Diskussion unter den SchülerInnen. Es war auch mein Ziel, dass bei der Filmerstellung die Ideen der Schüler selbst verwirklicht werden konnten. Damit wurde ihnen deutlich, dass nicht nur ‚Erwachsene’, sondern oft auch die Jugendlichen selbst Bedenken und Vorbehalte gegenüber sozialen Netzwerken haben.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>TECHNISCHE FACTS</strong></p>
<p>- Es wurden eine preisgünstige, mittlerweile schon veraltete Kamera im SD-Format (HD erfordert neueste Rechner beim Schneiden!) und ein Stativ verwendet.</p>
<p>- Wichtiges Tool war die Greenscreen. Dafür wurden zwei große grüne Tücher (an der Wand und am Boden) verwendet.</p>
<p>- Als Schnittprogramm wurde Adobe Premiere verwendet. (Movie Maker oder iMovie reichen nicht aus, da das Programm über einen Keyer verfügen muss, um mit Greenscreen-Aufnahmen arbeiten zu können.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Projekt wurde an folgender Schule durchgeführt:</strong></p>
<p>HLW/FW (Höhere Lehranstalt und Fachschule für wirtschaftliche Berufe) Deutschlandsberg:</p>
<p><a href="http://www.hlw-dl.at/" target="_blank">http://www.hlw-dl.at/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Infos zu Cybermobbing und Safer Internet:</strong></p>
<p><a href="http://www.saferinternet.at/themen/cyber-mobbing/" target="_blank">http://www.saferinternet.at/themen/cyber-mobbing/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Video-Projekt: KELLERKINDER</title>
		<link>http://www2.mediamanual.at/blog/?p=408</link>
		<comments>http://www2.mediamanual.at/blog/?p=408#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 14:18:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Badura</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Ein Jugendlicher lebt nur in seiner digitalen Phantasiewelt &#8211; dort ist er der Held, im realen Leben kann er sich nicht behaupten. Über ein Computerspiel gelingt es einem Mädchen, ihn wieder mit allen Sinnen ins wirkliche Leben zurückzuholen. Unter der Leitung der Lehrerin Sophie Dlapa wurde „Kellerkinder“ am Schulzentrum Ungargasse (Wien) mit 18- bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Jugendlicher lebt nur in seiner digitalen Phantasiewelt &#8211; dort ist  er der Held, im realen Leben kann er sich nicht behaupten. Über ein  Computerspiel gelingt es einem Mädchen, ihn wieder mit allen Sinnen ins  wirkliche Leben zurückzuholen. Unter der Leitung der Lehrerin Sophie  Dlapa wurde „Kellerkinder“ am Schulzentrum Ungargasse (Wien) mit 18- bis  19-jährigen SchülerInnen durchgeführt. Das Ergebnis ist ein Kurzfilm in  Stop-Motion-Technik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="myvideotag" style="width: 640px;"><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/Alh-YBZ0M3I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie entstand das Thema?</strong></p>
<p>Sophie Dlapa: „Der Vorschlag für das Thema des Videos kam von den SchülerInnen selbst. Das Thema wurde bei einem Brainstorming gefunden und die Handlung wurde dann im Rahmen eines Workshops festgelegt. Die SchülerInnen haben die Erfahrungen, die sie selbst mit 13 bis 16 gemacht haben, eingebaut. Sie wollten gern zeigen, welche Unterschiede zwischen dem virtuellen und dem realen Leben sein können. Die Idee war, dass viele Bereiche – vor allem der zwischenmenschliche – zu kurz kommen, wenn man sich ausschließlich in der virtuellen Welt bewährt. Der große Hero bei Computerspielen wird in der realen Welt nicht akzeptiert, lebt in seiner Traumwelt, wird gemobbt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie sah der Projektverlauf aus?</strong></p>
<p><strong><span id="more-408"></span></strong></p>
<p>Sophie Dlapa: „Das Projekt wurde im Rahmen eines mehrtägigen Workshops in Kooperation mit <em>Trick my Film productions</em> im Unterricht durchgeführt. Mit Hilfe verschiedenster Kreativtechnikmethoden (Brainstorming, Mindmapping etc.) wurde aufgrund des Mottos ‚mit allen Sinnen’ zuerst versucht, Ideen für die Umsetzung zu finden. Nachdem sich das Grundthema herauskristallisiert hatte, wurde mit Unterstützung der künstlerischen Leitung das Drehbuch geschrieben. Die Rollenaufteilung wurde einvernehmlich vorgenommen, die Requisiten wurden besorgt.</p>
<p>Bei der Umsetzung gab es zwei Gruppen: Eine Gruppe erstellte die Webseiten für das Spiel und entwarf die entsprechende Grafik. Die andere Gruppe schrieb Dialoge und nahm mit einem Tonbandgerät die Geräusche auf. Die einzelnen Szenen wurden gespielt und fotografiert.</p>
<p>Große Unterstützung benötigten die SchülerInnen von der künstlerischen Leitung, als es um das Zusammenschneiden von Ton und Film ging. Denn die Jugendlichen hatten wenig Erfahrung mit digitaler Bildbearbeitung.“</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/03/papier2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-432" title="papier" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/03/papier2-300x205.jpg" alt="" width="300" height="205" /></a></p>
<p><strong>Wie sind Ihre SchülerInnen mit dem Thema umgegangen?</strong></p>
<p>Sophie Dlapa: „Beim Thema Mobbing sind die SchülerInnen von der Außenseiterrolle des ‚Kellerkindes’ ohne soziale Fähigkeiten ausgegangen. Sie haben sich vorgestellt, wie sich das Kellerkind fühlen müsste und wie sich die MitschülerInnen in der Gruppe dem Außenseiter gegenüber verhalten könnten. Es sind durchaus Erfahrungen mit den Cyberspielen eingeflossen. Auch die persönlichen Grenzen für den Einzelnen kamen zur Sprache: Wie weit würde jeder Einzelne in der Situation gehen? Was ist noch ,normal’? Was ist ,cool’? Was ist witzig an den Szenen?“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie sollten LehrerInnen mit dem Thema Cybermobbing in der Klasse umgehen</strong>?</p>
<p>Sophie Dlapa: „Thematisieren ist sicher wichtig – konkrete Ideen hab ich dazu aber nicht.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welches Resümee ziehen Sie aus dem Projekt?</strong><strong> </strong></p>
<p>Sophie Dlapa: „Für die SchülerInnen war es besonders wichtig zu erfahren, dass mit relativ einfachen Mitteln (Fotoapparat, Tonbandaufnahmegeräten etc.) Filmsequenzen entworfen werden können. Die Bedeutung der sozialen Kompetenzen wurde sehr schnell deutlich. Die Schülerinnen und Schüler haben die Verantwortung für ihren Part ernst genommen und als Teil des Gesamtergebnisses gesehen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis war das hohe Kritikbewusstsein, das die SchülerInnen im Laufe ihrer Arbeit entwickelten. Sie sehen Mobbing und Netzabhängigkeit absolut realistisch. Das Thema macht sowohl die SchülerInnen als auch die ZuschauerInnen des Videos betroffen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/03/junge1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-433" title="junge" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/03/junge1-300x211.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>TECHNISCHE FACTS</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>- Das Projekt wurde im Rahmen eines Workshops mit Birte Brudermann und Bartek Kubiak von <em>Trick my Film productions</em> (<a href="http://www.trickmyfilm.com/index.html" target="_blank">http://www.trickmyfilm.com/index.html</a>) gemacht.</p>
<p>- An Hardware wurden eine Spiegelreflexkamera, ein Tonaufnahmegerät und ein PC verwendet. An Software wurden benötigt: GIMP und das Schnittprogramm Adobe premiere elements.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Projekt wurde an folgender Schule durchgeführt:</strong></p>
<p>Schulzentrum Ungargasse (HTBLA, BHAK und BHAS Wien 3): <a href="http://www.szu.at/" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://www.szu.at/" target="_blank">http://www.szu.at/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Infos zum Thema Cybermobbing und Safer Internet:</strong></p>
<p><a href="http://www.saferinternet.at/themen/cyber-mobbing/" target="_blank">http://www.saferinternet.at/themen/cyber-mobbing/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Print-Projekt: DER DIGITALE MENSCH</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 10:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Badura</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[FOTOGRAFIE]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Mensch gefangen im digitalen Netz! Oder ist er in Wirklichkeit doch eher Akteur? Eine ausdrucksstarke Auseinandersetzung zu diesem Thema bieten die Schülerinnen und Schüler des BORG Bad Leonfelden (OÖ), die mit Unterstützung ihres Lehrers Wolfgang Hoffelner Fotografien erstellten und diese in einem Katalog herausgaben. &#160; Titel: GANZ FÜR MICH. Die Welt um mich herum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p>Der Mensch gefangen im digitalen Netz! Oder ist er in Wirklichkeit doch eher Akteur? Eine ausdrucksstarke Auseinandersetzung zu diesem Thema bieten die Schülerinnen und Schüler des BORG Bad Leonfelden (OÖ), die mit Unterstützung ihres Lehrers Wolfgang Hoffelner Fotografien erstellten und diese in einem Katalog herausgaben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/kopfhörer.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-384" title="kopfhörer" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/kopfhörer.jpg" alt="" width="465" height="467" /></a></p>
<p>Titel: <em>GANZ FÜR MICH. Die Welt um mich herum ist schnell, spannend  und voller Erlebnisse, für mich aber von keinem Interesse. Meine Welt  ist hier drin. (Lena Leitenbauer)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welchen Einfluss hat die digitale Umwelt auf uns? Wie nutzen wir sie? Und woran orientieren wir uns? Versehen sind die in Schwarz-Weiß gehaltenen Arbeiten mit Titeln und dazugehörigen Fragen und Statements, welche die SchülerInnen für ihre Fotografien gewählt haben. Plakative Redewendungen werden ironisch verarbeitet. Und Lebenspraktiken, die im Vakuum zwischen Realität und virtueller Welt angesiedelt sind, werden pointiert visualisiert. Es entfaltet sich ein Stimmungsbild zwischen technischer Begeisterung und Skepsis, zwischen Aktionismus und Nachdenklichkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber wie druckt und publiziert man eigentlich ein selbst erstelltes Printprojekt? Und wie organisiert man den Vertrieb? Denn schließlich möchte man seine eigene Arbeit einem größtmöglichen Publikum auch außerhalb der Schule zugänglich machen. Wie die Klasse dieses Unterfangen gemeistert hat, zeigt dieses Projekt zweifelsfrei &#8211; schauen Sie selbst hin!</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span id="more-360"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Akteur oder Getriebener?</strong></p>
<p>„Der digitale Mensch“ bietet eine aus 16 Arbeiten bestehende Fotostrecke, in der sich SchülerInnen inmitten ihrer medial geprägten Umwelt ausdrucksstark inszenieren. Fragen über unsere Gewohnheiten und Gegenwart werden aufgebracht und vor allem <em>eingefordert. </em>Die Bilder offenbaren nicht nur die Suche nach Freundschaft und Partnerschaft im Social Web, sondern vor allem die Suche nach sich selbst. <em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Rolle von Akteurinnen und Akteuren, von Spielerinnen und Spielern und von Vernetzerinnen und Vernetzern, fordern die SchülerInnen ihre Umwelt listig und selbstbewusst heraus. Mitunter inszenieren sie sich aber auch als Getriebene. Denn was bietet uns eigentlich Orientierung inmitten unserer digital vernetzten Welt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/hoffelner.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-385" title="hoffelner" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/hoffelner.jpg" alt="" width="158" height="202" /></a>Wolfgang Hoffelner, der als Projektleiter das fotografische Arbeiten begleitet hat, erklärt die zugrunde liegende Idee: </strong></p>
<p>„Das  Projekt entstand aus dem Wunsch der SchülerInnen heraus, mit  Fotografie  zu arbeiten. Da ich diese Klasse nicht nur in  musisch-kreativen  Fächern, sondern auch in Informatik betreute,  erschien mir der  Brückenschlag sehr naheliegend, hier ihren oft  unreflektierten Umgang  mit neuen Medien näher zu beleuchten.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie sah der Projektverlauf konkret aus? </strong><em> </em></p>
<p>„Die  Idee, sich mit seinem digitalen Umfeld auseinanderzusetzen,  fand bei  den SchülerInnen breite Zustimmung. Wir teilten unsere  wöchentlichen  Doppelstunden so auf, dass bei jedem Termin zwei  SchülerInnen ihre Ideen  umsetzen konnten. Dafür mussten sie sich selbst  im Vorfeld um  Requisiten, die Location und die Einteilung eventuell  nötiger Statisten  kümmern. Dies hat in der Regel ganz gut geklappt. Die  nicht involvierten  SchülerInnen schlossen sich den agierenden Gruppen  an und ergänzten  eigene Ideen oder halfen bei der Beleuchtung, den  Aufnahmen oder  Ähnlichem. So entstand kaum Leerlauf.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie lang wurde am Projekt gearbeitet?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>„Für  die Umsetzung des Projekts haben wir den Zeitraum zwischen  Schulanfang  und Weihnachten gewählt. Nach Weihnachten konnten einige  Bilder noch  digital verfeinert werden. Aus Zeit- und Raumgründen war  dies aber  leider nicht in dem Umfang möglich, wie ich es mir  vorgestellt hatte.  Dennoch kann sich das Ergebnis absolut sehen lassen  und es freut mich  sehr, dass jede Schülerin und jeder Schüler eine  eigene Idee entwickelt  und umgesetzt hat!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Gibt es Ideen für weitere Projekte?</strong></p>
<p>„Heuer machen wir ein ähnliches Projekt, bei dem die SchülerInnen mitunter auch mit ihren Handys fotografieren.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Handys oder Fotoapparate zücken! </strong></p>
<p>Das  Projekt hat nicht nur gezeigt, wie vielfältig und kreativ Themen   inszeniert und visualisiert werden können, sondern auch, wie gezielt  unser  eigener Blick dabei herausgefordert wird. Warum also nicht  einfach die  Linse schärfen und zusammen mit SchülerInnen das große  Repertoire an  heutigen Aufnahmemöglichkeiten ausschöpfen, um das in  Szene zu setzen,  was sie bewegt?!<strong> </strong></p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>TECHNISCHE FACTS und VERTRIEB:</strong></p>
<p>- Gearbeitet wurde mit einer Spiegelreflexkamera der Schule.</p>
<p>- Einige  Bilder wurden nachbearbeitet. Eine ursprünglich geplante  ausführliche  Photoshop-Einführung war aus Zeit- und Raumgründen nicht  möglich.</p>
<p>- Der finanzielle Aufwand für die Publikation war nicht hoch. Die Klasse hat die Bücher zu einem günstigen Preis bei <em>Books on Demand</em> (<a href="http://www.bod.de/">www.bod.de</a>)   drucken lassen. Ihr persönliches Exemplar haben die SchülerInnen  selbst  bezahlt. Außerdem hat die Klasse die Möglichkeit genutzt, den  Katalog  über <em>Books on Demand i</em>n den Handel zu bringen. Hierfür  muss man  sich auf fünf Jahre binden und pro Monat knapp zwei Euro  zahlen.</p>
<p>- Der  Katalog ist im Buchhandel erhältlich (ISBN: 978-3-8423-4981-0, Euro 9,90).</p>
<p>- Borg Leonfelden:<a href="http://www.borgleon.at/index.shtml" target="_blank"> http://www.borgleon.at</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/poker.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-386" title="poker" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/poker.jpg" alt="" width="532" height="529" /></a>Titel: <em>All IN. Keine Gefühlsregung ist zu sehen. Nicht ein Anflug von Unsicherheit. Der zockt uns ab! (Jana Koblmiller)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/flirt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-387" title="flirt" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/flirt.jpg" alt="" width="531" height="528" /></a></p>
<p>Titel: <em>VIRTUAL REALITY. Die neue Chatbekanntschaft, die ich neulich gemacht habe ist ein wahrer Traum und sieht so wahnsinnig gut aus! (Maria Rechberger)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/TV.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-388" title="TV" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/TV.jpg" alt="" width="531" height="532" /></a></p>
<p>Titel: <em>LIFE ON SCREEN. Und meine Eltern haben sich immer Sorgen gemacht, dass ich, wenn ich so weitermache, einmal viereckige Augen bekomme! So ein Blödsinn! (Judith Wittinghofer)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/glas.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-389" title="glas" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/glas.jpg" alt="" width="531" height="530" /></a></p>
<p>Titel: <em>LIQUID CRYSTAL PRISON. Eine Wand aus Glas? Was mache ich hier drinnen? Und warum bist du da draußen? Willst du auch hier rein? (Theresa Awad)</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/netz.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-390" title="netz" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/netz.jpg" alt="" width="531" height="532" /></a></p>
<p>Titel: <em>GEFANGEN IM NETZ. Ich habe mich verfangen in einem  Spinnennetz geformt aus Kabeln. Gibt es einen Ausweg? Suche ich ihn  überhaupt? (Simone Gangl)</em></p>
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		<title>Einblicke in das Projekt RADIO POLY</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 13:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Badura</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Wie macht man eigentlich Radio? Und wie arbeitet die Gruppe von RadioPoly? Dieses Video wurde von Projektleiter Helmut Hostnig erstellt und bietet spannende Einblicke. &#160; &#160; &#160; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="myvideotag" style="width: 640px;"><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/hqQpEsKkBmY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie macht man eigentlich Radio? Und wie arbeitet die Gruppe von RadioPoly? Dieses Video wurde von Projektleiter Helmut Hostnig erstellt und bietet spannende Einblicke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Projekt: RADIO POLY</title>
		<link>http://www2.mediamanual.at/blog/?p=275</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 11:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Badura</dc:creator>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<description><![CDATA[Sich selbst in Szene setzen &#8211; ohne dabei sichtbar zu sein! Nicht ein Widerspruch? Dass es geht, davon konnte ich mich selbst überzeugen, als ich die SchülerInnen der RadioPoly-Gruppe vor kurzem traf und ihnen bei der Arbeit über die Schultern schauen durfte. Beachtlich war die Diskutierfreude der aufgeweckten Radiogruppe &#8211; alle Ideen und Gedanken konnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich selbst in Szene setzen &#8211; ohne dabei sichtbar zu sein! Nicht ein   Widerspruch? Dass es geht, davon konnte ich mich selbst überzeugen, als   ich die SchülerInnen der <em>RadioPoly</em>-Gruppe vor kurzem traf und   ihnen bei der Arbeit über die Schultern schauen durfte. Beachtlich war   die Diskutierfreude der aufgeweckten Radiogruppe &#8211; alle Ideen und   Gedanken konnten so frei gesammelt und ausgetauscht werden. Sobald es   ans Lesen in verteilten Rollen ging, gehörte die Aufmerksamkeit allein   den Vortragenden. Es konnte losgehen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/poly-pic2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-292" title="poly pic" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/poly-pic2.jpg" alt="" width="544" height="360" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber wie erzeugt man eigentlich Aufmerksamkeit lediglich durch die Anwendung der eigenen Stimme? Und wie verschafft man sich überhaupt Gehör in einem Zeitalter, in dem alle Arten von Medien Informationen immer schneller an uns herantragen? Verlernen wir angesichts eines Überangebots an audiovisuellen Reizen vielleicht eine der wichtigsten Kulturtechniken überhaupt: das Hinhören und Zuhören?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dass Radioarbeit genau an dieser Stelle ansetzt und dabei Wissensvermittlung und komplexes Sprachverständnis auf eine Art kombiniert, die sogar Spaß macht, zeigen die Erfahrungen des Projektes <em>RadioPoly</em>, das seit dem Schuljahr 2010/11 an der Polytechnischen Schule (PTS) Wien 3 durchgeführt wird. Dieses Projekt möchte längerfristig und nachhaltig SchülerInnen und LehrerInnen der PTS für das Medium Radio gewinnen &#8211; nicht nur, um die Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen, sondern vor allem, um dieses Medium als Werkzeug der Kommunikation für ihre spezifischen Anliegen zu nutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was genau wird bei <em>RadioPoly</em> gemacht?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-275"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Unterstützung des Medienpädagogen Florian Danhel (Medienzentrum  Wien) und der Lehrerin Gabriele Pranieß leitet Helmut Hostnig das  Projekt, bei dem die Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis  teilnehmen. Aufgezeichnet werden die Sendungen im Medienzentrum Wien,  dem Kooperationspartner des Projektes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Umgang mit &#8220;alten&#8221; und &#8220;neuen&#8221; Kulturtechniken</strong></p>
<p>Helmut Hostnig ist davon überzeugt, dass die Jugendlichen trotz oder gerade dank ihrer bereits vorhandenen Medienkompetenz noch vieles Entscheidende dazulernen. <em>„Jugendliche sind meistens kompetenter in den neuen Kulturtechniken. Sie sind geübter in der feinmotorischen Augen-Hand- Synchronisation im Umgang mit dem Computer und kennen sich auch schnell mit den vielfältigen Funktionen von Audioschnittprogrammen aus. Was sie aber nicht können und was sie erst lernen müssen, sind die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten, die professioneller Radioarbeit zugrunde liegen. Dazu zählen die dramaturgischen Regeln, die bei den unterschiedlichen Genres eine Rolle spielen und das ästhetische Einmaleins, wie ich es nennen will. Diese Kenntnisse erwerben sie nachhaltig im Tun, bei der praktischen Auseinandersetzung. Durch kleine trial- and error-Übungen lernen sie Grundlegendes, wie z.B. das Zusammenschneiden von Umfrageinterviews oder das Aufbereiten und Umgestalten eines Textes in szenische und fürs Hören übersetzte Abfolgen.“</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Einbezug von social media<br />
</strong></p>
<p>Eingebettet sind die Radiosendungen in ein umfangreiches Weblog, das nicht nur die laufende Arbeit dokumentiert, sondern auch viele hilfreiche Links bereithält. Über den Blog können sich die SchülerInnen über ihre Arbeit und über mögliche Themen austauschen und über das reflektieren, was sie tun. Audiobeiträge können online gestellt werden, Skills geübt, aber auch Gefahren aufgezeigt werden, die beim Auftreten im virtuellen Raum lauern. Außerdem werden besonders SchülerInnen mit Schreibhemmung angeregt, Vertrauen in selbstverfasste Texte zu entwickeln. Dass viele dieser Texte nicht nur vor sprachlichem Gespür strotzen, sondern auch sehr persönliche Gedanken offenbaren, zeigt der Blog zweifelsohne.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/gruppen-pic1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-394" title="gruppen pic" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/gruppen-pic1.jpg" alt="" width="394" height="220" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Themenfindung</strong></p>
<p>Die Themen für die 30-minütigen Sendungen werden entweder von den aus ihrer Lebenswelt schöpfenden SchülerInnen vorgeschlagen oder kommen von Helmut Hostnig. Der passionierte Radiomacher, früher selbst als Lehrer tätig gewesen, sagt, dass die SchülerInnen die regelmäßigen <em>RadioPoly</em>-Termine auch nutzen, um private Angelegenheiten in der Gruppe zu besprechen. <em>„Die oft sehr persönlichen Erfahrungen werden in die Sprache des Mediums übersetzt, die Inhalte dramatisiert und neu erzählt“</em>, so Hostnig. Auf diese Weise kann aus einem Satz „Mobbing? Das habe ich auf einem Sommerlager erlebt!“ eine Sendung entstehen. Ohne Scheu berichtet Laura von ihrer Erfahrung auch im Weblog:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>„Ich wurde selbst schon mal gemobbt. (&#8230;) Ich wurde anfänglich als Lügnerin hingestellt und es wurden hinter meinem Rücken falsche Behauptungen über mich verbreitet und es ist immer schlimmer geworden! (&#8230;) Ich habe mich nach dieser Zeit sehr verändert und habe mich sehr zurückgezogen. Ich fand früher sehr leicht Freunde und hatte Spaß daran, in der Öffentlichkeit lustig zu sein, aber danach hab ich immer mehr darüber nachgedacht, was andere über mich denken. Erst seit ich ins Poly gehe, ist das eigentlich wieder da, aber meine neuen Freunde haben mir wieder gezeigt, dass es völlig egal ist, was andere über mich denken</em><em>. </em><em>Die komplette Radiogruppe hat mir das wieder gezeigt und dafür möchte ich allen sehr danken.“</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>Dass bei den aufkommenden Themen ganze Sendungen erarbeitet werden können, hat gleich mehrere positive Nebeneffekte: Gruppendynamisch lernen die SchülerInnen, sich ihren MitschülerInnen anzuvertrauen, sich selbst Gehör zu verschaffen und auch Konflikte innerhalb der Gruppe konstruktiv anzugehen &#8211; und ganz „nebenbei“ wird Radio gemacht: im Internet wird zu den Themen recherchiert, es werden Moderationstexte verfasst, Rollen verteilt, Atemtechnik und Stimmbildung und vor allem die Aussprache trainiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>„Und schon sind wir mitten drin im Radiomachen. Ein Prozess, bei welchem ich in einen Jungbrunnen tauche und von den Jugendlichen ebenso viel lerne, wie sie vielleicht von dem, was ich nur lenken, in das ich aber höchst selten eingreifen will“, so Helmut Hostnigs Überzeugung. </em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/junge.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-395" title="junge" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/junge.jpg" alt="" width="434" height="244" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Potenzial der eigenen Stimme</strong></p>
<p>Was wir mit der Stimme, unserem Werkzeug fürs Radiomachen, alles anstellen können, hat Zegi mit einem Posting im Weblog zusammengefasst: <em>„Mit der Stimme kann ich Gefühle ausdrücken. Jemand, der mich kennt, weiß ganz genau, wie ich drauf bin, wenn ich den Mund aufmache. Er erkennt es an der Stimme.“</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>Gefragt, was ihm beim Radiomachen besonders wichtig sei, antwortet Helmut Hostnig so:<em> „Es geht um Dramatisierung von Geschichten mit medienspezifischen Mitteln. Das macht nicht nur großen Spaß, sondern wir lernen ohne es zu wissen. Doch falls uns bewusst werden sollte, dass wir lernen, tun wir es aus eigenem Antrieb, weil wir z. B. mehr über Mobbing, seine Ursachen, seine Folgen und mehr über Strategien erfahren wollen, wie Mobbing im System verhindert oder wie damit umgegangen werden kann. Steht das im Lehrplan? Nein. Oder vielleicht doch? Wird nicht auch soziale Kompetenz als Bildungsauftrag von uns PädagogInnen eingefordert? Ist Medienbildung vielleicht auch Persönlichkeitsbildung? Selbstverständlich. Wer immer sich auf ein Medienprojekt eingelassen hat, wird bestätigen, dass es auch gruppendynamische Prozesse in Gang setzt, die emotionales Lernen möglich machen oder soziale Kompetenz vermitteln.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gelebte Interkulturalität</strong></p>
<p>In verteilten Rollen wird gesprochen, gesungen, gerappt &#8211; und das gleich in mehreren Sprachen. Von den derzeit zwölf teilnehmenden Schülerinnen und Schülern haben neun Migrationshintergrund. Es wird Farsi, Guarani, Tagalog, Lingala, Serbokroatisch und Französisch gesprochen. Dass dieser Umstand positiv gelebte Interkulturalität fördert, hat auch Hostnig festgestellt. Aber noch immer wird das sprachliche Potenzial von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Schulunterricht nicht ausgeschöpft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>„Zwei- und Mehrsprachigkeit, besonders osteuropäische Sprachkompetenz, und die durch sie bedingte kulturelle Vielfalt, welche die Kinder mit Migrationshintergrund als Erbe ihrer Herkunft mitbringen, wird selten für den Unterricht genutzt. Osteuropäische Sprachen werden in der Schule nicht nur nicht geschätzt, sie werden im besten Falle einfach ignoriert“, so der Projektleiter.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/mädchen.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-396" title="mädchen" src="http://www2.mediamanual.at/blog/wp-content/uploads/2012/02/mädchen.jpg" alt="" width="420" height="237" /></a></p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Erwerb von Schlüsselkompetenzen</strong></p>
<p>Was Helmut Hostnig bei seinen Radio-SchülerInnen immer wieder beobachtet, ist die Tatsache, dass ihnen die praktische Medienarbeit hilft, nachhaltige Schlüsselkompetenzen herauszubilden: <em>„Wer hätte für möglich gehalten, dass es unendlich Spaß macht und obendrein die in einem jeden schlummernden Talente weckt, darüber hinaus auch den spielerischen Erwerb von Kompetenzen ermöglicht, die im zukünftigen Berufsleben wichtig sind.“</em> Diese führen nicht nur zu einem gesteigerten Selbstbewusstsein, sondern gelten auch für den Arbeitsmarkt als unerlässlich. Die Schlüsselkompetenzen, die SchülerInnen durchs Radiomachen gewinnen können, zählt er auf:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>· Teamfähigkeit</p>
<p>· Kreativität</p>
<p>· Selbstvertrauen</p>
<p>· konfliktlösendes Verhalten</p>
<p>· Verantwortungsbewusstsein</p>
<p>· Durchsetzungsvermögen</p>
<p>· Fantasie</p>
<p>· Beziehungsfähigkeit</p>
<p>· soziale und emotionale Intelligenz</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dass tatsächlich alle SchülerInnen, die im Schuljahr 2010/11 bei <em>RadioPoly</em> mitgearbeitet haben, nach dem Abschluss ihrer einjährigen Ausbildung an der PTS eine Lehrstelle bekamen oder in weiterbildenden höheren Schulen Aufnahme gefunden haben, lag vielleicht nicht zuletzt an den positiven Erfahrungen, die sie durch <em>RadioPoly</em> auf gemeinschaftlicher und individueller Ebene gemacht haben. Im Team haben sie gelernt, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten und sich dabei mit den eigenen Kompetenzen einzubringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für mich hat der Besuch im Medienzentrum wieder einmal gezeigt, dass die praktische Arbeit mit Medien Kanäle öffnet, die sonst wohl eher verschlossen bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PROJECT FACTS:</strong> <em> </em></p>
<p><em>- RadioPoly</em> ist ein Pilotprojekt des Polytechnikums (PTS 3), initiiert und unterstützt von der Medienabteilung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) in Kooperation mit dem wienXtra-Medienzentrum. Projektleitung: Helmut Hostnig. Projektbetreuung: Gabriele Pranieß, Florian Danhel.</p>
<p>- Die Projektgruppe trifft sich einmal in der Woche in den Räumlichkeiten des Wiener Medienzentrums;  drei Stunden sind für diese Termine angesetzt. Im Schuljahr 2010/11 sind 13 Sendungen (à 30 Minuten) entstanden.</p>
<p>- Wichtiger Bestandteil des Projektes ist das Kennenlernen von Personen und Institutionen, die Lebenswelten außerhalb des Schulalltags repräsentieren. So war beispielsweise bereits ein Opernsänger zu Gast im Tonstudio, an einem anderen Tag besuchten die SchülerInnen ein Schulzentrum für Gehörlose und Hörbeeinträchtigte und interviewten eine Dolmetscherin für Gehörlose. Demnächst wird ein Stimmenimitator zu Gast sein.</p>
<p>- Die Mitglieder der letzten <em>RadioPoly</em>-Gruppe haben sich auf Facebook vernetzt und eine „Wir lieben Radiopoly“-Gruppe gegründet, um auch nach der Schule in Kontakt zu bleiben.</p>
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<p><strong>TECHNISCHE FACTS:</strong></p>
<p>- Das Schnittprogramm, mit dem die Sendungen bearbeitet werden, nennt sich &#8220;Audacity&#8221;. Wichtig sind &#8220;Verteiler&#8221; für Kopfhörer, sodass 2-3 Leute an einem PC schneiden können. Für die Erzeugung von Sounds wird das Programm &#8220;Reason&#8221; verwendet.</p>
<p>- Die Aufnahmegeräte heißen &#8220;Marantz PMD 661&#8243;. Meist werden externe Mikros (&#8220;AKG C1000&#8243;) verwendet, z.B. bei Straßen- oder Schulinterviews.</p>
<p>- Für die Aufnahmen in der Gruppe wird ein Kreis gebildet.  3-4 Mikros werden an Stativen aufgestellt; die Mikros sind an ein Mischpult angeschlossen, das mit einem Computer verbunden ist; die Aufnahmen werden am Computer vorgenommen.</p>
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<p><strong>Wichtige Links zu <em>RadioPoly:</em></strong></p>
<p>-       Der Blog von <em>RadioPoly</em>: <a href="http://radiopoly.wordpress.com/" target="_blank">http://radiopoly.wordpress.com/</a></p>
<p>-       Alle Sendungen von <em>RadioPoly</em> – auch zum Downloaden: <a href="http://cba.fro.at/series/1220" target="_blank">http://cba.fro.at/series/1220</a></p>
<p>-       „Freufach Radio“: Helmut Hostnigs Artikel über seine Erfahrungen als Projektleiter von <em>RadioPoly</em>, erschienen auf <em>medienimpulse</em>: <a href="http://www.medienimpulse.at/articles/view/305" target="_blank">http://www.medienimpulse.at/articles/view/305</a></p>
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<p><strong>Und hier noch eine Kostprobe aus der Themensendung zu Mobbing (erschienen im Weblog von RadioPoly):</strong></p>
<p>Stopp Mobbing</p>
<p>to mob mob mob to mob</p>
<p>mobbingtäter</p>
<p>spotten, sticheln, schikanieren</p>
<p>hetzen, höhnen, provozieren</p>
<p>mobbingopfer</p>
<p>happyslapping</p>
<p>cybermobbing</p>
<p>mobbingtäter</p>
<p>spotten, sticheln, schikanieren</p>
<p>hetzen, höhnen, provozieren</p>
<p>verleumden mich</p>
<p>und schüchtern ein</p>
<p>verspotten und verhöhnen dich</p>
<p>denn jeder kann</p>
<p>zum Opfer werden</p>
<p>jeder kann</p>
<p>ein Opfer sein</p>
<p>mob mob to mob mob</p>
<p>stopp stopp stopp den mob</p>
<p>stoppt die mobbingtäter</p>
<p>sie sind nicht cool</p>
<p>sie sind verräter</p>
<p>verraten und verkaufen dich</p>
<p>höhnen, hetzen, provozieren</p>
<p>sticheln, spotten, schikanieren</p>
<p>wetzen ständig ihre Messer</p>
<p>und wenn du winselst</p>
<p>umso besser</p>
<p>hetzen eine ganze Meute</p>
<p>gegen mich</p>
<p>und ihre Beute</p>
<p>sind die Tränen</p>
<p>die ich wein</p>
<p>heimlich</p>
<p>bis ich nicht mehr kann</p>
<p>und dann …</p>
<p>will’s keiner nicht gewesen sein</p>
<p>jeder kann</p>
<p>zum Opfer werden</p>
<p>jeder kann</p>
<p>ein Opfer sein</p>
<p>mob mob to mob mob</p>
<p>stopp stopp stopp den mob</p>
<p>stopp mobbing!!!!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Fachtagung 2011 &#8220;Medienbildung in Schulen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 09:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Badura</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[ANGEBOTE]]></category>
		<category><![CDATA[Fachtagung]]></category>
		<category><![CDATA[LEHRPERSONEN]]></category>
		<category><![CDATA[VERANSTALTUNGEN]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Im Rahmen des media literacy award [mla]  fand im Herbst 2011 in Wien eine Fachtagung zum Thema &#8220;Medienbildung im Schulalltag&#8221; statt. Ziel der Tagung war es, Schulen dabei zu unterstützen, einen möglichst hohen Standard im Bereich Medienbildung zu erreichen. Sie war als Forum für LehrerInnen und SchulleiterInnen zum Austausch von Erfahrungen und Anliegen konzipiert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="myvideotag" style="width: 640px;"><iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/nWUwZCNwNOo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="watch-description-text">
<p id="eow-description">Im Rahmen des <em>media literacy award</em> [mla]  fand im Herbst  2011  in Wien eine Fachtagung zum Thema &#8220;Medienbildung im Schulalltag&#8221;  statt.  Ziel der Tagung war es, Schulen dabei zu unterstützen, einen    möglichst  hohen Standard im Bereich Medienbildung zu erreichen. Sie war    als Forum  für LehrerInnen und SchulleiterInnen zum Austausch von    Erfahrungen und  Anliegen konzipiert. Die OrganisatorInnen wählten dabei die  Form des World Cafés, um einen lockeren Austausch aller Anwesenden zu  unterstützen.</p>
<p>Erstmals  standen den TeilnehmerInnen  insgesamt 20 kleine Kameras (&#8220;Flipcams&#8221;) zur Verfügung. Mithilfe  der Kameras wurden Situationen, Statements und Stimmungsbilder  aufgezeichnet. Der Zusammenschnitt (erstellt von Magdalena Holczik, mla-Team) bietet einen Einblick in die Themen und Atmosphäre(n) der Fachtagung!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über die Tagung ist auch ein Artikel (von Inge Fritz, mla-Team) erschienen. Erfahren Sie mehr über mögliche Gelingensfaktoren, Stolpersteine und Strategien!</p>
<p><a href="http://www2.mediamanual.at/themen/practice/mmt_11-19_fachtagung_OK.pdf" target="_blank">mla:connect: Medienbildung verbindet</a></p>
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<p>Weitere Informationen über die Tagung:</p>
<p><a href="http://www.mediamanual.at/mediamanual/network/world-cafe.php" target="_blank">World Café &#8211; Fachtagung</a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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