ANGEBOTE

Das Barcamp “Medienbildung JETZT!” ist erfolgreich zu Ende gegangen

Bereits zum zweiten Mal fand vom 25.-26. Jänner im wienXtra-medienzentrum ein Barcamp der Initiative „Medienbildung JETZT!“ statt.

 


 

Um die Verankerung von Medienkompetenz im schulischen und außerschulischen Bildungskontext voranzutreiben, wurde 2010 in Wien die Initiative „Medienbildung JETZT!“ gegründet. Ähnlich wie die seit 2009 in Deutschland bestehende Initiative „Keine Bildung ohne Medien“ ist „Medienbildung JETZT!“ ein Netzwerk, bestehend aus Personen und Organisationen, die das gemeinsame Ziel verfolgen, die medienpädagogische Grundversorgung in Österreich zu thematisieren. Auch die Mediamanual-Redaktion bzw. das [mla]-Team gehören dieser Initiative an.

 

Zwei Tage standen im Zeichen von interaktiven Workshops, um den schulischen und außerschulischen Initiativen die Möglichkeit zu bieten, ihre Angebote und Ziele vorzustellen. Das Erarbeiten von gemeinsamen Synergien und Strategien stand während des Barcamps im Vordergrund. Mit Hilfe eines Forderungskatalogs wollen die Mitglieder von „Medienbildung JETZT!“ Medienkompetenz in Österreich flächendeckend implementieren und bildungspolitisch auf die Dringlichkeit ihres Anliegens aufmerksam machen.

Eine ausführliche DOKUMENTATION über die Veranstaltung liegt nun vor!

 

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Einladung zum Barcamp “Medienbildung JETZT!” am 25. und 26. Jänner 2013

Bald ist es wieder soweit!
Vom 25.- bis 26. Jänner 2013 lädt die Initiative „Medienbildung JETZT“ medieninteressierte PädagogInnen zu einem Barcamp ein. Ein Barcamp lebt von der aktiven Teilhabe und dem Wissens- und Erfahrungstausch aller Beteiligten. Das Programm wird gemeinsam erstellt. Unter http://bikum.mixxt.at/ kann man die Liste der bisher vorgeschlagenen Themen anschauen und eigene Ideen einbringen.



Fachtagung: „Wie kann Medienbildung im Schulalltag gelingen“?

 

Man nehme 40 Lehrkräfte, 7 Tischkreise ausgestattet mit Flipcams & Memorykarten,

3 Themenrunden und 1 gemeinsame Suche, um die Erfolgsrezepte für Medienbildung herauszufinden.

 

Diese erlesenen Zutaten fand ich vor auf der medienpädagogischen Fachtagung im Rahmen des Medienfestivals mla:connect im Dschungel Wien. Im World-Café-Format wurde die Fachtagung abgehalten, und ich hab mich unter die LehrerInnen gemischt.

 

Folgende drei Themenrunden waren Grundlage für unsere Gespräche:

  1. Wie sehen Lernumgebungen für audio/visuelle Medienprojekte konkret aus und wie sollten sie idealerweise gestaltet sein?
  2. Welche Vereinbarungskulturen gibt es an Schulen, um Medien sinnvoll zu nutzen?
  3. Wie können Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Medienbildung verankert werden?

Was wurde im Einzelnen diskutiert und welche Erkenntnisse kamen für mich dabei heraus?

 

Als es um den Austausch von Lernumgebungen ging, wurden die Memorykarten, die verschiedene Bilder aus dem Medienumfeld zum Thema hatten, spielerisch umhergeschoben, um Erfahrungen, Frust und Wünsche loszuwerden. Und was waren die Erfahrungen der LehrerInnen an meinem Tisch?

 

- Die oftmalige Notwendigkeit, sich privates Equipment zuzulegen, um nicht von der unzureichenden technischen Ausstattung der Schule abhängig zu sein;

- die Zurverfügungstellung privater Stunden, um das knappe Zeitbudget der Schulstunden auszugleichen;

- eine hohe soziale Kompromissbereitschaft.

 

Eine engagierte Lehrperson scheint heutzutage vor allem eines zu sein: eine ständige Vermittlerin, die bestrebt ist, ungünstige Bedingungen bestmöglich auszugleichen. Keine dankbare Rolle.

 

Aber warum lohnen sich angesichts der offensichtlichen Herausforderungen überhaupt die Mühen, Medienbildung im Schulalltag zu integrieren? Nach dem Austausch erschwerender Bedingungen folgten die Mut machenden Beispiele aus der Praxis.

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Danke an alle TeilnehmerInnen des [mla] 2012!

 

Letzte Woche hieß es wieder: Bühne frei für die großartigen Medienprojekte von Schulteams aus ganz Europa!

Im Rahmen des Medienfestivals mla:connect wurden 20 Projektgruppen mit dem media literacy award [mla] ausgezeichnet. Bei der Eröffnungsgala im Dschungel Wien diskutierten die [mla]-JurorInnen und Bildungsministerin Claudia Schmied über die Bedeutung von Medienkompetenz. SchülerInnen die Möglichkeit zu geben, Medien selber produzieren und die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vorstellen zu können, unterstrichen alle Beteiligten als unerlässlich. Wir danken der Gesprächsrunde für ihre klaren Botschaften!

 

 

Personen auf dem Foto von l. n. r.: Christoph Kaindel (ICE, netbridge), Susanne Windischbauer (ARS Electronica), Rosa von Suess (Institut für Creative\Media/Technologies, FH St. Pölten), Claudia Schmied (Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur), Karl Markovics (Regisseur und Schauspieler), Barbara Eichinger (BMUKK Abt. Öffentlichkeitsarbeit-Bildungsmedien)

Foto: Hans Hochstöger

 

Besonders wollen wir allen Personen danken, die am [mla] teilgenommen haben und gratulieren den PreisträgerInnen zu ihrer Auszeichnung!

 

Über das Feedback der [mla]-TeilnehmerInnen haben wir uns sehr gefreut!

 

Alfred L. aus Oberpullendorf:

„Ich möchte mich nochmals für diese tollen zwei Medientage. die meine Klasse und ich erleben durften, bedanken. Es ist Balsam, dass es solche Veranstaltungen gibt, die Projektarbeit und Bildungsarbeit abseits von Kompetenzmessung, Bildungsstandards und neuer Reifeprüfung auf eine besondere Art und Weise honorieren.“

 

Monika L., Alice K. und ihre SchülerInnen aus Graz:

„Vielen herzlichen Dank jetzt gleich einmal für die wieder so wunderbar organisierte und durchgeführte Veranstaltung!!!! Ein deutlich würdigender und wertschätzender Rahmen für junge KünstlerInnen – stets bestens und liebevoll betreut, moderiert – und gespickt mit spannenden Höhepunkten und Einlagen.“

 

Sabine B. aus Scheibbs:

„Tolle Veranstaltung! Herzlichen Dank für’s ‚Dabei-Sein-Dürfen’“.

 

Schülerinnen:

„Es ist WAHNSINNIG GUT organisiert, sehr nette MitarbeiterInnen. Wir fühlen uns wie Prinzessinnen. DANKE.“

 

In Kürze stellen wir einige PreisträgerInnen und ihre Projekte vor!

 


 



Fachtagung Medienbildung

 

Wir wollen Sie herzlich zur Fachtagung einladen, die wieder im Rahmen des Medienfestival mla:connect stattfindet.

 

Termin: 7. November von 13.30 bis 17.00 Uhr.

Wir bitten um schnellstmögliche Anmeldung an: lisa.badura@mediamanual.at

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Die Jury hat getagt – die PreisträgerInnen des [mla] 2012 stehen fest!

 

Wir – das Team des [mla] – begeben uns auf Spurensuche.


Rund 350 Medienprojekte aus Österreich und dem europäischen Ausland wurden beim diesjährigen [mla] eingereicht. Die Entscheidung, wer zu den insgesamt 19 PreisträgerInnen (in den Kategorien AUDIO, PRINT, MULTIMEDIA, VIDEO, MEDIENBILDUNG, INCLUSION) zählen sollte, war für die Jury keine leichte. Denn in jedem einzelnen Projekt steckt jede Menge Arbeit, Persönlichkeit und Kreativität.

 

Wir wollen herausfinden, welche Gemeinsamkeiten den Medienprojekten zugrunde liegen und woran Media Literacy deutlich wird. Angeschaut haben wir uns, in welchen Schultypen und Unterrichtsfächern die Projekte realisiert wurden, welche Themenbereiche dominieren und wie der personelle Entstehungskontext war. Basierend auf unseren individuellen Beobachtungen wollen wir im Anschluss überlegen, was gute Voraussetzungen für Medienarbeit sind.

 

Projekt “Renaissance today” (BORG 1, Wien / Natascha, als “Mädchen mit dem Perlenohrring”)


Schauen wir uns an, in welchen Schultypen die Projekte realisiert wurden, stellen wir fest, dass alle Schulformen (Volksschulen, Integrationsklassen, weiterführende Schulen, bilinguale Schulen, Förderschulen) vertreten sind. Beeindruckend (sind nicht nur diejenigen Projekte, die an Schulen mit Medienschwerpunkt entstanden sind, sondern auch die Projekte aus Schulen, die keinen dezidierten Medienschwerpunkt haben (z. B. Berufsschulen mit Tourismusschwerpunkt). Die Realisierung von Projekten scheint somit keine Frage der Schulform zu sein.

 

Kommen wir zu den häufigsten Unterrichtsfächern, in denen die Projekte umgesetzt wurden. Auch hier fällt auf, dass in vielen verschiedenen Fächern Projekte realisiert wurden. Dominierend sind Unterrichtsfächer mit dezidiertem Medienschwerpunkt (Audiovision, Mediale Gestaltung etc.), gefolgt von Bildnerischer Erziehung, Deutsch und Fremdsprachen. Beeindruckende Projekte entstanden auch in naturwissenschaftlichen Fächern und im Informatikunterricht. Es wurden nicht nur experimentelle Versuche filmisch festgehalten, sondern auch neue Formen der digitalen Wissensaufbereitung (z. B. durch Smartphone-Applikationen für virtuelle Museumsrundgänge und Stadterkundungen) realisiert.

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Mitmachen beim [mla] 2012!

Warum sollte man beim [mla] mitmachen? Was wird alles gezeigt und wer macht mit?

Wir haben nachgefragt! Lehrerinnen und Lehrer, die schon mehrmals Projekte eingereicht und bei vergangenen Veranstaltungen dabei waren, erzählen hier, was ihnen am [mla] besonders gut gefällt!

 

Bis 15. Juli können Projekte eingereicht werden!

Weitere Infos zum [mla] finden Sie hier!


 



Das Projekt: RADIO POLY

Sich selbst in Szene setzen – ohne dabei sichtbar zu sein! Nicht ein Widerspruch? Dass es geht, davon konnte ich mich selbst überzeugen, als ich die SchülerInnen der RadioPoly-Gruppe vor kurzem traf und ihnen bei der Arbeit über die Schultern schauen durfte. Beachtlich war die Diskutierfreude der aufgeweckten Radiogruppe – alle Ideen und Gedanken konnten so frei gesammelt und ausgetauscht werden. Sobald es ans Lesen in verteilten Rollen ging, gehörte die Aufmerksamkeit allein den Vortragenden. Es konnte losgehen!

 

 

Aber wie erzeugt man eigentlich Aufmerksamkeit lediglich durch die Anwendung der eigenen Stimme? Und wie verschafft man sich überhaupt Gehör in einem Zeitalter, in dem alle Arten von Medien Informationen immer schneller an uns herantragen? Verlernen wir angesichts eines Überangebots an audiovisuellen Reizen vielleicht eine der wichtigsten Kulturtechniken überhaupt: das Hinhören und Zuhören?

 

Dass Radioarbeit genau an dieser Stelle ansetzt und dabei Wissensvermittlung und komplexes Sprachverständnis auf eine Art kombiniert, die sogar Spaß macht, zeigen die Erfahrungen des Projektes RadioPoly, das seit dem Schuljahr 2010/11 an der Polytechnischen Schule (PTS) Wien 3 durchgeführt wird. Dieses Projekt möchte längerfristig und nachhaltig SchülerInnen und LehrerInnen der PTS für das Medium Radio gewinnen – nicht nur, um die Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen, sondern vor allem, um dieses Medium als Werkzeug der Kommunikation für ihre spezifischen Anliegen zu nutzen.

 

Was genau wird bei RadioPoly gemacht?

 

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Fachtagung 2011 “Medienbildung in Schulen”

 

Im Rahmen des media literacy award [mla]  fand im Herbst 2011 in Wien eine Fachtagung zum Thema “Medienbildung im Schulalltag” statt. Ziel der Tagung war es, Schulen dabei zu unterstützen, einen möglichst hohen Standard im Bereich Medienbildung zu erreichen. Sie war als Forum für LehrerInnen und SchulleiterInnen zum Austausch von Erfahrungen und Anliegen konzipiert. Die OrganisatorInnen wählten dabei die Form des World Cafés, um einen lockeren Austausch aller Anwesenden zu unterstützen.

Erstmals standen den TeilnehmerInnen insgesamt 20 kleine Kameras (“Flipcams”) zur Verfügung. Mithilfe der Kameras wurden Situationen, Statements und Stimmungsbilder aufgezeichnet. Der Zusammenschnitt (erstellt von Magdalena Holczik, mla-Team) bietet einen Einblick in die Themen und Atmosphäre(n) der Fachtagung!

 

Über die Tagung ist auch ein Artikel (von Inge Fritz, mla-Team) erschienen. Erfahren Sie mehr über mögliche Gelingensfaktoren, Stolpersteine und Strategien!

mla:connect: Medienbildung verbindet

 

Weitere Informationen über die Tagung:

World Café – Fachtagung

 



Willkommen zum neuen BLOG!

Hier soll best practice gefördert werden!

 

Wodurch?

 

Spannende Medienprojekte werden vorgestellt
Präsentiert werden Projekte aus dem Fundus der vergangenen media literacy award [mla] – Einreichungen. Alle Beiträge (ob Video, Radio, Neue Medien, Print…) können auf direktem Wege im Klassenraum angeschaut/abgespielt werden.

 

Lehrpersonen kommen zu Wort
In kurzen Video-Clips werden Projekte und die involvierten LehrerInnen vorgestellt. Detailiertere Infos über Methoden, persönliche Erfahrungswerte und technische Tips werden in der jeweiligen ausführlichen Druckfassung der Interviews bereitgestellt.

 

Aktuelle Arbeiten / Beiträge können publiziert werden
Wenn Sie ein Medienprojekt an Ihrer Schule realisieren, können Sie Ihre Ideen, Konzepte und den Status quo präsentieren.

 

Hier gibt’s Veranstaltungshinweise!
Hinweise über Workshops / Weiterbildungsmöglichkeiten / Veranstaltungen, sowie Literatur und Weblinks werden bereitgestellt.