Ferrarischule Innsbruck (T)
Medienkolleg (19 Jahre) - Stefanie Daubek
Ein Videoclip, der veranschaulicht, dass virtuelle Welten nicht an die Wirklichkeit heranreichen können. How does a real kiss taste?
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Im Rahmen eines Projekts zum Thema "Dazwischen Sein" entstanden sechs unterschiedliche visuelle Reisen in den Zwischenraum gesellschaftlicher Integrität. "Second Life" wurde aus sechs einzigartigen Beiträgen als Gewinnerprojekt (mla) ausgewählt.
Stefanie Daubek thematisiert in ihrem Videoclip positive und negative Aspekte von virtuellen Welten und bearbeitet zwei verschiedene Bereiche: Einerseits fokussiert sie die Faktoren Selbstinszenierung und Idealisierung und andererseits hebt sie die Komponente heraus, dass Virtualität letztlich immer irreal bleiben wird.
Sie taucht ein in eine virtuelle Welt und präsentiert sich dort als ideale Frau. An diesem imaginären Ort weist sie sämtliche Schönheitsmerkmale auf und ist dementsprechend begehrt. Eine Schlüsselszene im Clip ist, als ihr ein junger Beau einen Kuss geben möchte und sie plötzlich aus dem Bild verschwindet. Das Video endet im Anschluss daran mit der Frage "How does a real kiss taste?"
Die Schülerin veranschaulicht damit, dass virtuelle Welten, so realistisch sie auch gestaltet sein mögen, nicht an die Wirklichkeit heranreichen können und wahre Gefühle, wie die bei einem Kuss, nicht imitieren können. Mit ihrem Beitrag schafft sie es gekonnt eine Brücke zu bauen zwischen tiefgründigem inhaltlichem Anspruch, der zum Reflektieren anregt, und dessen Veranschaulichung in Form einer unterhaltenden Geschichte.
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